Mitsubishi Eclipse Cross

Mitsubishi Eclipse Cross gebraucht aus den USA importieren

Der Eclipse Cross ist Mitsubishis kompaktes Coupé-SUV, das sportlich gezeichnete Karosserie mit dem bewährten Allradsystem der Marke verbindet. Auf dem US-Gebrauchtmarkt findet man ihn regelmäßig als preiswertes, alltagstaugliches Fahrzeug. Gefertigt wird er im japanischen Werk Okazaki – ein Punkt, der für die zollrechtliche Einordnung beim Import maßgeblich ist. USCar Trader vermittelt als unabhängiger Partner ausschließlich gebrauchte Fahrzeuge und begleitet den kompletten Ablauf.

Mitsubishi eclipse-cross – Gebrauchtwagen aus den USA
Foto: Vauxford · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Baujahre, Generationen, wichtige Änderungen

Der Eclipse Cross kam 2017 (Modelljahr 2018) auf den Markt und belebte einen traditionsreichen Modellnamen neu, diesmal als Crossover statt als Sportcoupé. 2021 folgte ein deutliches Facelift: Das Heck wurde verlängert und beruhigt, die zuvor geteilte Heckscheibe entfiel, Front und Innenraum wurden überarbeitet. In Europa und Japan ergänzte Mitsubishi zudem eine Plug-in-Hybrid-Variante; für den US-Markt blieb es hingegen beim Turbobenziner. Auf dem Gebrauchtmarkt sind die Baujahre 2018 bis 2023 relevant.

Was unter der Haube steckt

Im US-Bestand fährt der Eclipse Cross ausschließlich mit dem 1,5-Liter-Turbobenziner (Motorcode 4B40) mit rund 152 PS und etwa 250 Nm Drehmoment. Die Kraft geht über ein stufenloses CVT-Getriebe an die Vorderräder oder – gegen Aufpreis – an das Allradsystem S-AWC (Super All-Wheel Control), das Mitsubishi aus dem Rallye-Umfeld ableitet. Ein Handschaltgetriebe gab es nicht. Der Motor ist auf Drehmoment im unteren Bereich ausgelegt und passt zum Charakter eines entspannten Alltags-SUV; der PHEV-Antrieb aus anderen Märkten ist im US-Import nicht zu erwarten.

Ausstattungslinien und Varianten

Mitsubishi bot den Eclipse Cross in den USA in den Linien ES, LE, SE und SEL an, von der Basis mit Grundausstattung bis zur gehobenen SEL mit Ledersitzen, Head-up-Display, 360-Grad-Kamera und mehr Assistenz. Verbreitet sind Apple CarPlay und Android Auto, Sitzheizung sowie Fahrerassistenzsysteme wie Notbremsassistent und Spurhaltewarnung in den höheren Linien. Karosserieseitig gibt es nur den fünftürigen Kompakt-SUV.

Der US-Gebrauchtmarkt

Der Eclipse Cross ist in den USA solide verbreitet und gehört zu den günstigeren Kompakt-SUV im Gebrauchtangebot. Typisch sind Baujahre 2018 bis 2022 mit Laufleistungen zwischen 30.000 und 100.000 Kilometern. Viele Fahrzeuge stammen aus Privat- oder Flottenhand und sind pflegeleicht. Bei der Auswahl lohnt der Blick auf die Wartungshistorie, insbesondere im Hinblick auf das CVT-Getriebe und die Turbowartung.

Lohnt sich der Import für Sie?

Der Import passt für Käufer, die ein bezahlbares, unkompliziertes Kompakt-SUV mit Allradoption suchen und ein konkret gepflegtes Fahrzeug in gewünschter Ausstattung gefunden haben. Weil das Modell in Japan gebaut wird, richtet sich der Einfuhrzoll nach dem Herstellungsort – die Prüfung erfolgt über die VIN.

Technische Daten und Kennwerte

KarosserieKompakt-SUV, 5 Türen
Motor1,5 l Turbo-Benziner (4B40)
Leistungca. 152 PS
Drehmomentca. 250 Nm
GetriebeCVT (stufenlos)
AntriebFrontantrieb oder S-AWC Allrad
0–100 km/hca. 9,3–9,7 s
Höchstgeschwindigkeitca. 200 km/h
Länge (ab 2021)ca. 4,55 m
Radstandca. 2,67 m
Kofferraumca. 359–1.108 l
Leergewichtca. 1.500–1.600 kg
Tankinhaltca. 63 l
Anhängelastca. 1.600 kg (gebremst)
HerstellungsortOkazaki (Japan)
Bauzeitseit 2017

Wie zuverlässig ist das Modell?

Der Eclipse Cross gilt insgesamt als zuverlässig und robust, teilt aber die typischen Aufmerksamkeitspunkte der Marke. Das CVT-Getriebe ist der wichtigste Bereich: Es arbeitet unauffällig, verlangt aber saubere Ölwechselintervalle und leidet unter Dauerbelastung oder Anhängerbetrieb; ruckelnde oder heulende Getriebe sollten skeptisch machen. Der 1,5-Liter-Turbo ist grundsätzlich langlebig, profitiert aber von regelmäßigen Ölwechseln, um Ablagerungen vorzubeugen. Vereinzelt gibt es Klagen über Infotainment-Bedienung und die frühere Touchpad-Steuerung. Rost ist bei US-Fahrzeugen aus dem Süden meist unkritisch, bei Fahrzeugen aus Streusalz-Regionen aber zu prüfen.

Unterschiede USA und Europa

US-Fahrzeuge haben abweichende Beleuchtung (Blinker, Seitenmarkierungsleuchten), Meilen-Tacho sowie auf den US-Markt zugeschnittene Software und Assistenzabstimmung. Der wesentliche Antriebsunterschied: In den USA gibt es ausschließlich den 1,5-Turbo, während europäische und japanische Märkte teils den Plug-in-Hybrid führen. Diese Punkte sind bei Einzelabnahme und Wartung zu beachten.

So läuft der Import ab

Der Ablauf: Fahrzeugauswahl → VIN- und Ursprungscheck (Werkskennung, Herstellernachweis) → abgesicherte Zahlung über Treuhand → Seetransport (Container oder RoRo) → Verzollung bei der EU-Einfuhr → technische Prüfung und Einzelabnahme beim TÜV → Zulassung. Eine Vorabprüfung des Getriebe- und Turbozustands ist empfehlenswert.

Einfuhrzoll, EUSt und Nebenkosten

Merke: Ohne Ursprungsnachweis kein 0-%-Zoll – und die 19 % Einfuhrumsatzsteuer gilt bei jeder Einfuhr.

Der Eclipse Cross wird in Japan gebaut, ist also kein US-Erzeugnis. Der begünstigte Einfuhrzoll bei nachgewiesenem US-Ursprung greift hier daher nicht; der anzuwendende Zollsatz richtet sich nach dem tatsächlichen Herstellungsort, der über die VIN belegt wird. Unabhängig vom Zollsatz fällt die Einfuhrumsatzsteuer von 19 % grundsätzlich immer an und ist getrennt zu betrachten. Hinzu kommen Nebenkosten für Transport, Versicherung, Umschlag, Prüfung und Zulassung. USCar Trader arbeitet als Vermittler ohne Fahrzeugmarge.

Von der Umrüstung bis zur Zulassung

Für die Einzelabnahme sind in der Regel Anpassungen bei der Beleuchtung nötig (Blinkerfarbe, Nebelschlussleuchte, gegebenenfalls Scheinwerfer). Der Tacho muss km-Anzeige ermöglichen. Nachweise zu Bremsen, Reifen sowie Abgas- und Geräuschwerten sind vorzulegen. Nach bestandener Prüfung folgt die reguläre Zulassung mit den üblichen Steuer- und Versicherungsregeln.

Checkliste für den US-Kauf

  • VIN prüfen und Herstellungsort (Okazaki, Japan) verifizieren
  • CVT-Getriebe im Testlauf auf Ruckeln/Geräusche prüfen
  • Ölwechselhistorie von Motor und Getriebe kontrollieren
  • Carfax/Historie auf Unfälle und Vorbesitzer
  • Unterboden auf Rost prüfen (Salzregionen)
  • Titelstatus (clean title, kein salvage/flood)
  • Reifen, Bremsen und Assistenzfunktionen testen

Das fragen Käufer am häufigsten

Ist der Import des Eclipse Cross zollfrei?

Nein, eine Zollfreiheit lässt sich nicht garantieren. Das Modell wird in Japan gebaut; der Zollsatz richtet sich nach dem Herstellungsort und wird über die VIN geprüft.

Fällt zusätzlich Einfuhrumsatzsteuer an?

Ja, 19 % Einfuhrumsatzsteuer werden grundsätzlich immer erhoben, unabhängig vom Zollsatz.

Welchen Motor gibt es aus den USA?

Ausschließlich den 1,5-Liter-Turbobenziner mit rund 152 PS; den Plug-in-Hybrid gibt es im US-Bestand nicht.

Wie zuverlässig ist das CVT-Getriebe?

Bei sachgemäßer Pflege und regelmäßigem Ölwechsel läuft es unauffällig; auffällige Geräusche oder Ruckeln sollten vor dem Kauf abgeklärt werden.

Hat der Eclipse Cross Allrad?

Optional ja, über das S-AWC-System; viele US-Fahrzeuge sind aber als Fronttriebler ausgeliefert.

Muss die Beleuchtung umgerüstet werden?

In der Regel ja, insbesondere Blinker und Nebelschlussleuchte für die deutsche Einzelabnahme.

Wie steht es um Rost?

Fahrzeuge aus südlichen US-Bundesstaaten sind meist rostarm; bei Autos aus Streusalzregionen sollte der Unterboden geprüft werden.

Übernimmt USCar Trader die Ursprungsprüfung?

Ja, VIN- und Ursprungsprüfung sind fester Bestandteil unserer Vermittlung.

Mehr im Mitsubishi im Carhub. Verwandte Modelle sind der Mitsubishi Outlander, der Mitsubishi Outlander Sport und der Mazda CX-30. Sehen Sie sich auch aktuelle Eclipse Cross Angebote an.